Mein Artikel auf Zeit Online

Markus Spiske, (CC BY 2.0)

Da heute Donnerstag ist, mache ich meinen eigenen Throwback Thursday, denn ich habe keine Zeit gefunden, meinen Artikel „Man muss nicht unersetzbar sein“ hier zu verlinken. Dieser ist auf Zeit Online am 2. Februar erschienen und ich versichere – ich war noch nie so aufgeregt vor der Veröffentlichung eines Artikels. Ich frage mich stets, wie welches Thema ankommt, ob es Kommentare geben wird, bevor ich einen Artikel poste. Jeder Blogger kennt es mit Sicherheit – manchmal gibt es Themen, die einem sehr am Herzen liegen und relativ wenige Klicks erreichen und die eher „platten“ Themen dafür umso häufiger gelesen werden. Das ist zwar nicht so schlimm, weil ich durch Klicks eh kein Geld generiere und aus intrinsischer Motivation schreibe, spannend ist es schon.

Beim Zeit-Artikel habe ich mir viel Mühe gegeben, da das Thema – prekäre Arbeitsverhältnisse junger Akademiker – mir nicht nur am Herzen liegt, nachdem ich letztes Jahr selbst viel während des Übergangs zwischen Studium und Arbeitsleben über die Jobsuche gebloggt habe, sondern auch klar war, dass ich eine bedeutend höhere Reichweite erzielen würde als auf meinem Blog. Ein Stück weit ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen, obwohl man sich auch angreifbar macht.

Meinem letzten Stand hat der Artikel 150.000 Klicks generiert – wow! Die Diskrepanz zwischen den Erwartungen junger Akademiker und der Berufswelt scheint viele Menschen zu berühren. Tatsächlich habe ich danach auch einige Mails bekommen, die mich sehr in meinen Gedanken bestätigt haben, vor allem was die Beschreibung der sogenannten Generation Y betrifft. Es sind bei Weitem nicht alle jungen Leute dafür geboren, Hierarchien zu durchbrechen, selbstständig als Freelancer in kreativen Berufen zu arbeiten oder ohne finanziellen Druck auf der Suche nach sich selbst ein wenig zu jobben. Anstatt ins Detail zu gehen, könnt ihr den Artikel einfach hier lesen: „Man muss nicht unersetzbar sein“.

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