Verdammt, sind wir versnobbt!

Letzte Woche, Samstagnacht, irgendwann zwischen Mitternacht und Morgendämmerung in einer Kneipe im Berliner Wedding: Die Stimmung ist ausgelassen, eine große Gruppe feiert einen Geburtstag, es wird viel getrunken und zu den 90-er Pop-Perlen aus der Jukebox getanzt. Einer aus der Gruppe geht an die Theke, bestellt noch ein paar Bier. Die drei jungen Männer, Mitte-Ende Zwanzig, sitzen am Tresen und fühlen sich von ihm gestört. Alle vier Männer beginnen zu pöbeln und sich mit aggressivem Blick anzustarren. Der Tonfall wird harscher – ob sie das nicht draußen regeln wollen, fragt einer aus dem Dreiergespann. Die Situation eskaliert in diesem Moment nicht, aber blieb angespannt.

Nachdem das frische Bier serviert und verteilt wurde, drehte ich mich zu den drei Männern und fragte vorsichtig, ob es ein Problem gäbe und dass es mir leidtäte, falls jemand aus der Gruppe gestört hätte – wir würden ja einfach nur Geburtstag feiern. Es war ein Versuch die Wogen zu glätten, weil ich wirklich keine Lust auf unnötigen Stress hatte. Zu mir waren die drei Herrschaften bedeutend freundlicher und fingen an zu erzählen. „Der Arrogante da will Stress und hat echt paar Dinge gesagt, die nicht korrekt waren. Hätte ihm dafür gern eine geklatscht“, meinte der eine zu mir. Ich bedankte mich dafür, dass er friedlich geblieben war, aber auf Nachfrage konnte oder wollte er mir nicht genau sagen, was gesagt worden war. Ich machte gute Miene zum bösen Spiel und meinte, dass es bestimmt nur ein dummer Spruch gewesen war.

„Weißt du, was das Problem ist?“, fing meine neue Bekanntschaft erneut an. „Das sind genau diese Typen, die hier einfach herkommen und dahinziehen, wo wir schon immer wohnen, dann werden die Mieten teurer und wir zahlen jedes Jahr nur drauf, drauf, drauf oder müssen woanders hin.“ Da war also der springende Punkt – es ging gar nicht in diesem Moment gar nicht um den Platz an der Theke, es ging um etwas viel Tieferes. Die drei Weddinger versicherten mir, dass sie keinen Krawall machen wollten, aber sie hätten genug von Hipstern, Studenten und jungen Berufstätigen, die aus ganz Deutschland in die noch relativ günstigen Wohnungen des nordwestlichen Stadtteils ziehen. Ich fühle mich angesprochen – und schuldig. Ich war Teil eines Feindbildes, in welchem ich mich selbst – natürlich – gar nicht sah. Ich war in ihrer Wahrnehmung Teil einer privilegierten Gruppe von jungen Leuten, die Glück hatten, weil sie ein cooles Studium absolviert hatten und ihren Lebensunterhalt mit Tätigkeiten verdienen, die sie mindestens okay finden.

Je mehr ich darüber nachdachte und mit Freunden über den kurzen Moment sprach, umso klarer wurde es: wir sind Snobs, aber bei weitem nicht nur wir. Ein Snob fühlt sich erhaben, weil er gebildet oder finanziell gut situiert ist, er denkt herablassend über diejenigen, die diesen Lebensstil nicht teilen. Und vielmehr als um Geld, geht es um Lebensstil. Ein freischaffender Fotograf kann genauso ein Snob sein, auch wenn er wenig Geld zur Verfügung hat – er lebt nämlich in einem urbanen, modernen, gebildeten Lebensstil. Freiwillige, die für Flüchtlinge größte Toleranz und Verständnis aufbringen können, können dieselbe Empathie nicht für arme Menschen aufbringen – sie seien schließlich „Assis“. Und das Klischee von Unternehmern, Bankern, Anwälten und allen anderen, die von gut bezahlten Jobs leben, greift erstaunlich oft – sie wollen mit dem „Pack“ nichts zu tun haben, ihre Sorgen wirken für viele lächerlich.

Der Grund dafür ist, dass sich in den letzten Jahrzehnten der Glaube eingestellt hat, dass man seines eigenen Glückes Schmied sei – vollkommen unabhängig von widrigen Umständen. Wenn man sich anstrengt und hart arbeitet, hat man Chancen – so die Annahme. Im Umkehrschluss heißt es, dass diejenigen, die es nicht geschafft haben, sich einen bestimmten Lebensstil zu erarbeiten schlicht selbst Schuld sind. Diese Schuldzuweisungen trifft man in ausnahmslos allen Parteien an. Natürlich sind nicht alle reichen oder urbanen Menschen Snobs, aber die Tendenz der schwindenden Solidarität prägt das Gesamtbild.

Wenn wir aber von „Schuld“ reden, von der selbstgeschaffenen Misere, von der eigenverantwortlichen Stagnation, dann blenden wir die grundlegendste psychologische Funktionsweise aus, die Menschen haben: den mentalen Filter. Zu jeder Zeit, an jedem Ort kategorisieren wir anderen und bewerten sie unterbewusst. Offensichtlich wird es bei der Hautfarbe, häufiger sind es jedoch Gewohnheiten und Details wie Kleidung, die Art zu reden, Hobbys, Auftreten. Soziale ungeschriebene Normen führen schließlich auch dazu, dass wenige Menschen den direkten Aufstieg in die wirtschaftliche und kulturelle Elite des Landes schaffen. Der Soziologe Michael Hartmann hat zu dem Thema ausführlich geforscht (ein spannendes Interview gibt es im Freitag).

Vor allem blenden wir eine Ungerechtigkeit der heutigen Gesellschaft aus, die direkt ausgesprochen politically incorrect klingt: man braucht ein gewisses Maß an Intelligenz, um sich hochzuarbeiten, denn die ertragreichen Branchen bedürfen mittlerweile hohe Bildung. Aber nicht jeder ist mit einem hohen IQ geboren. Klar, der IQ ist nicht das Maß aller Dinge und wird mit zweifelhaften Methoden erhoben, aber dient zumindest zur Veranschaulichung. Knapp 47% der Bevölkerung haben einen IQ zwischen 70 und 100, erfolgreiche Bachelorabsolventen haben durchschnittlich einen IQ von 110. Das ist zwar ganz heikles Terrain, aber verdeutlicht wie viel heikler man heutzutage mit Menschen umgeht: es grenzt an gesellschaftlichen Sozialdarwinismus, wenn man diejenigen, die mit geringeren kognitiven Fähigkeiten geboren sind, abwertet, ausschließt oder abwertet.

Nein, man lebt nicht in einem Vakuum unabhängig von anderen Menschen und kann sein Leben zu 100% selbst gestalten – die eigenen Fähigkeiten und das Wohlwollen anderer, was wiederum mit sozialen Kodizes zusammenhängt, bestimmen sehr stark, wer Erfolg hat und wer nicht. Fleiß ist zwar eine schöne Tugend, aber sozialer Aufstieg klappt vor allem dann am besten, wenn man aktiv fördert und auch denjenigen Respekt zollt, die schlicht weniger Glück hatten. Am Beispiel der USA wird es deutlich: Jacob S. Hacker und Paul Pierson untersuchten, dass gerade zu den Zeiten des größten sozialen Aufstiegs, aktive Förderung (durch Staat und Gemeinden) parallel zur Marktwirtschaft, wesentlich war.

Das Leistungsdenken hat soziale und solidarische Werte vieler Bürger verkümmern lassen. Auf den Privatsendern schaut man sich lieber Sendungen wie „Frauentausch“ an und amüsiert sich über die zum Teil prekären Lebensverhältnisse, anstatt sich zu fragen, warum eigentlich so viele offenbar keinen Zugang zu Bildung und Aufstieg haben. Unabhängig von welcher Partei man spricht – es gibt wenige realistische Konzepte, um das Dilemma zu lösen. Wer jetzt an die AfD denkt, sollte sich das Grundsatzprogramm vom 1. Mai 2016 durchlesen. Frauke Petry mag noch sehr durch die Bierzelte der Bundesrepublik touren und sich mit den Menschen unterhalten, aber die Partei vertritt ein harsches Leistungsprinzip, das nach mehr Wettbewerb und somit mehr finanziellen Druck für sozial Schwache schreit. Den drei Herrschaften aus der Weddinger Kneipe wäre damit auch nicht geholfen – im Gegenteil.

Was muss aber geschehen, damit die sozialen Gräben nicht tiefer werden? Ich weiß es nicht. Ich glaube nicht daran, dass die Politik einen Weg dafür weisen sollte, wie Menschen miteinander umgehen. Selbst wenn Instrumente wie die Mietpreisbremse eingeführt werden, scheitern sie häufig schlicht an der Profitgier der Eigentümer. Gewinnmaximierung ist ihr gutes Recht, aber die Konsequenzen für Bewohner sind horrend. Versnobbter Umgang ist kein Problem der Politik, es ist mittlerweile in der Kultur angekommen, die davon ausgeht, dass Erfolg und Wohlstand allein eine Frage der individuellen Mühe seien und überhaupt keinen Zusammenhang mit Familie, Bildungsgrad oder gar Aussehen hätte.

17 Kommentare zu „Verdammt, sind wir versnobbt!

  1. jedesmal wenn ich in der Stadt bin, will ich euch Studenten verprügeln, weil ihr so unglaublich verschuldet seid, aber arrogant ohne ende,,,
    leider ist es so, je mehr ich Schulden habe, desto ruhiger ist mein Gewissen…
    Hippies und Bettler seid ihr, mehr nicht…
    Die Zeit wird noch kommen…

    1. Ui, wer sagt denn, dass Studenten verschuldet sind und Hippies und Bettler sind? Das klingt mir ja schon sehr merkwürdig.

      Natürlich verdienen Studenten im Studium noch kein eigenes Geld und der Staat investiert eben über Bafög und Co. die Studenten mit. Bildung ist eben auch Zukunft. In meinen Augen wichtig und richtig.

      Ich kenne aber auch einige Studenten die nebenbei arbeiten und so ihren Unterhalt verdienen. So richtig verschuldet ist da kaum jemand. Höchstens durch Studienkredite oder ähnliches.

      Und nun möchte ich als durch Ausbildung verschuldeter mal sagen: Es hat sich dennoch gelohnt und meine Gläubiger sehen ihr Geld auch gerade nach und nach wieder.

      1. Ihr seid nur lächerliche Kreaturen, Selbstmordgefährdet…
        Ihr provoziert die anderen, weil ihr die Verantwortung für eigenes Tod, nicht übernehmen wollt…
        So schlau seid ihr nicht, viel mehr dämlich, billig…nur deswegen bekommt ihr die Kunden…
        Ihr seid die Penner in billigen Praxen…
        Ihr verkauft nur die Illusionen,,,,ihr könnt nur, angeben, versprechen und lügen, mehr nicht…

      2. glaubst du das wirklich oder willst du nur provozieren?

        Im übrigen wenn du dich mit mir unterhätst rede nicht von „Ihr“. Ich bin kein Student, war keiner und werde nie einer werden. Ich bin als Hauptschüler aus der Schule. Ich von Beruf Altenpfleger.

      3. wenn du nur die alten Menschen beschützen willst, dann wieso willst du noch Studenten beschützen?
        Willst du etwa ein Ritter werden und allen den Arsch abwischen?

  2. Zweiter Kommentar 🙂
    Danke für den Artikel. Du schaffst es wieder einmal, meine eigenen diffusen Gedanken treffsicher zu formulieren. Mir gefällt vor allem dein Hinweis, dass im Prinzip jeder ein „Snob“ sein kann. Dass es in erster Linie von den eigenen Anschauungen und dem Verhalten gegenüber anderen abhängt.
    Auch dein Hinweis auf das AFD-Programm war hier gut eingeflochten. Ich kann zwar verstehen, warum manche Leute sich zur AFD hingezogen fühlen. Allerdings sollte man denn doch allen Zukunftsängsten und Unsicherheiten zum Trotz sich immer mal wieder vergegenwärtigen, welche Inhalte eine Partei eigentlich vertritt. Personifizierungen von politischen Entscheidungen sind da nur sehr eingeschränkt hilfreich seine Wahlentscheidung zu treffen..

  3. Wieder ein leseswerter Beitrag, der mein Interesse weckt, was vielleicht belegt, dass die Verlagshäuser und ihre Medien zunehmen an Bedeutung verlieren. Nun, vorab ein Hinweis, der vielleicht zum Nachdenken anregt. Du schreibst über den IQ und seine begrenzte Aussagekraft und legst dann nach mit „… es grenzt an gesellschaftlichen Sozialdarwinismus, wenn man diejenigen, die mit geringeren kognitiven Fähigkeiten geboren sind, abwertet, ausschließt oder abwertet.“ Mal abgesehen von Einschränkungen, die gesundheitlicher Natur sind, ist die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten und der sich daraus entwickelnden Intelligenz (zum Beispiel durch Bildungsangebote) keine genetische Besonderheit, sondern eine Frage der Sozialisation, die zu 50% die Intelligenz beeinflusst. Will sagen: Je mehr Optionen für Bildungsangebote vorhanden sind und je stabiler und gebildeter das soziale Umfeld ist, in dem ein Mensch aufwächst, desto eher wird aus ihm ein IQ Gigant. Allerdings sind auch auffallend viele wohlhabende Menschen besonders dämmlich, was den zweifelsfrei vorhandenen Sozialdarwinismus nicht mildert: Es tobt ein Kampf ums Dasein.

    Der ist nicht weg zu diskutieren, sondern gehört zur Menschheitsentwicklung wie das Ei zur Henne. Den Hinweis auf die Neofaschisten der AfD, die „nach mehr Wettbewerb und somit mehr finanziellen Druck für sozial Schwache“ streben, verwirrt. Sozial Schwache oder arme Menschen? Da besteht ein Unterschied, da Armut nicht zwingend zur sozialen Schwäche führt, wogegen ein Leistungssubjekt schnell mal asoziale Verhaltensweisen an den Tag legt. Ich gehe von der Armut aus, die gemeint ist.

    Um so mehr wird deutlich, dass der Kampf ums Dasein weitergeführt wird. Das Erfolg und Wohlstand „allein eine Frage der individuellen Mühe“ sei, war schon immer ein Märchen. Verkürzt und provokant gesagt: Die Dummen arbeiten und die klugen lassen arbeiten.

  4. Echt den Kern des Problems erkannt. Eine der Ursachen – es gibt kaum noch Lebenssituationen bei der die IQ 100 längere Zeit in Berührung kommen. Ich musste z.B. Als Praktikant ein halbes Jahr im Arbeiter Mileu arbeiten und auch für den Lehrling die Brötchen holen. Die schlimmste Zeit war übrigens als ich zuammen mit 40 Frauen in einem Saal im Akkord gearbeitet habe. Weniger Solidarität habe ich seither nicht mehr gesehen.
    Eine wesentlicher Teil der „Schule der Nation“ war der Militärdienst. Da hatte man zumindest teilweise Kontakt zu anderen Schichten. In der Schweiz ist manchmal der Chef mit dem Portier per Du weil sie zusammen gedient haben . Kleiner Tipp: einfach zur Party einladen wenn es laut wird. So machen es manche junge Russen in meinem Stammlokal.

  5. Veranlagungen, Fleiß aber auch Glück und Beziehungen führen zum Erfolg. Gleich viel Fleiß hat deshalb eine sehr unterschiedliche Wirkung. Neid entsteht dann genau durch diese Ungerechtigkeit. Das kann man verstehen nur nutzt Neid niemanden. Wir müssen alle aufpassen das die Gräben nicht zu breit werden.

  6. Moin.
    Ein sehr guter und tiefsinniger Beitrag.
    „Was muss aber geschehen, damit die sozialen Gräben nicht tiefer werden? Ich weiß es nicht.“ – Ich weiß es auch nicht. Aber ich erlaube mir mit einer Gegenfrage zu antworten:
    Hat es die sozialen Gräben nicht schon immer gegeben? Schon immer mehr oder weniger tief?
    Ich frage deshalb so, weil m. E. die „sozialen Gräben“ nur die Symptome schon immer dagewesener soziologischer Ursachen sind. Das macht es heute zwar nicht besser, aber vllt. erklärlicher. Franz-Josef Degenhardt hat das „damals“ in seinem Lied „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“ für mich treffend besungen. Das Lied kritisiert den Karrierismus und die Diskriminierung von Arbeiterkindern.
    Aber das ist für mich auch nur die eine Seite. Die andere ist die – bleiben wir beim Wohnraum – dass es die begründete Angst vor Verdrängung gibt. Das war hier in SH nach 45 so, als sich durch die Flüchtlinge die Einwohnerzahl fast verdoppelt hat und das ist heute vielerorts wieder so. Damit meine ich nicht die paar Wohnungen, die von den Kommunen für die aktuellen Flüchtlinge angemietet worden sind, sondern die Vielzahl an Ferienwohnungen in den küstennahen Orten. Bei wochenweiser Vermietung an Urlaubsgäste ist die Rendite eben eine höhere als bei Dauervermietung. Entsprechend passen sich die Mieten für die wenigen dauerhaft vermieteten Wohnungen an. Das führt dazu, dass die hier arbeitenden Menschen ins Landesinnere ziehen müssen um bezahlbaren Wohnraum zu haben, anderseits dann aber lange Wege zur Arbeit haben. Dem könnte die Politik durch den Bau von sog. „Sozialwohnungen“ schon entgegenwirken.
    Mit diesen meinen Gedanken grüße ich von der Ostsee aus Scharbeutz.

  7. Ich denke, dass ein Großteil der aktuell wahrgenommenen Ungleichheit auch damit zusammen hängt, dass man viel mehr wahrnimmt was überhaupt möglich wäre. Früher war der Horizont viel kleiner. Entsprechend konnte man sich in dieser kleinen Welt besser zurecht finden. Da gab es dann einige Ärzte, selbständige Handwerker, wenige Unternehmen und der große Rest war angestellt. Es war alles intransparent wenn nicht jemand ein neues Auto oder einen Fernseher hatte. Heute sind die Ansprüche wesentlich größer, da man jetzt jederzeit sehen kann was jemand hat oder macht. Die Menschen inszenieren sich viel mehr. Was dahinter steht sehen die meisten nicht. In Frankfurt hast Du eine ähnliche Situation mit den Bankern. Verteuern die Immobilienpreise und am Samstag lassen sie die Sau raus. Das sie aber bis Samstag bereits 100h auf der Uhr haben sieht man nicht. Das diese Leute ihre Semesterferien mit Praktika verbracht haben sieht man auch nicht. Ich hätte auch Anwälte bei Grosskanzleien nehmen können oder Heuschrecken. Leute die in Konzernen nach oben gekommen sind mussten häufig x mal umziehen oder pendeln. Muss jeder selbst entscheiden ob es das wert ist. Kann gut sein, dass wenn die Familie kaputt ist oder der Job trotzdem weg ist, man vielleicht mehr Zeit mit der Familie hätte verbringen sollen. Das sehen die 3 Jungs an der Bar aber nicht. Die haben wahrscheinlich irgendwann entschieden, dass sie im Wedding bleiben wollen. Die haben irgendwann entschieden, dass ihre Ausbildung ausreichend ist und sie ihre Freizeit genießen wollen. Alles ok, aber es war ihre Entscheidung.

  8. Wäre es nur das überzogene Leistungsprinzip – ginge es noch einigermaßen. Vergessen hast du, dass das Portofolio des Papas bzw das Erbe keinen geringen Anteil am Obensein und Obenbleiben haben. Armut ist ansteckend, Reichtum auch…..
    Mir gefiel der Beitrag, den ich über Gerhard Mersmanns Blog fand.

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